Wie ist es eigentlich während einer Pandemie dual zu studieren?

Diese Frage werden sich viele Absolvent*innen stellen, die Im Jahr 2021 ein Studium beginnen wollen. Das wichtigste vorweg: Die Studiendauer von sechs Semestern wird eingehalten und alle Lehrinhalte werden ausnahmslos übermittelt. Natürlich zum Teil auf anderen Wegen als vor der Pandemiesituation, womit wir auch gleich beim Thema sind. Natürlich ist ein dualer Student, wie jeder andere auch, während der Pandemie wesentlich mehr zu Hause. Das Gute: Man hat noch immer seinen Arbeitgeber, das Partnerunternehmen im Rücken, was jeden Studenten im Regelfall mit allem nötigen technischen Equipment ausstattet.

Egal ob in der Theorie- oder Praxisphase, ein Vorteil des dualen Studiums ist, dass die Alltagsstruktur erhalten bleibt. Aufgrund der Blocklagen hat ein dualer Student auch in der Theoriephase einen organisierten Tagesablauf mit mehreren Vorlesungen am Tag, während in den Praxisphasen wie gewohnt im Unternehmen gearbeitet wird, teilweise in Präsenz und natürlich auch einige Tage im Homeoffice.

Aufgrund der kleinen Kursgrößen von ca. 20 Studierenden pro Kurs ist es anders als an öffentlichen Hochschulen zudem möglich einzelne Veranstaltungen mit Hygienemaßnahmen in Präsenz durchzuführen, sodass gemäß der gegebenen Hygieneauflagen beispielsweise Laborunterricht stattfinden kann.

Ein weiterer Vorteil der kleinen Kursgrößen ist, dass wie auch in Präsenz im Onlineunterricht Diskussionen mit allen Beteiligten entstehen und kein Frontalunterricht gehalten wird, sodass sich die dualen Studenten auch von zu Hause gut beteiligen können.

Alles in allem war ich als dualer Student im 6. Semester, also nachdem ich einen Großteil meines Studiums in Präsenz absolviert habe, erstaunt wie geregelt und strukturiert mein Tagesablauf trotz der Pandemiesituation war, sodass ich meinen Alltag an den Elementen meines Studiums ausrichten konnte.

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